Rekordleistung
im
Hafen von Mombasa
Der
Transitverkehr verzeichnete eine markante
Zunahme um 10,2 Prozent von 4,4 Millionen Tonnen
in 2007 auf 4,87 Millionen Tonnen in 2008
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Sonderbericht
VON UNSEREM KORRESPONDENTEN
Coastweek -- TROTZ DER weltweiten Rezession und
anderen Herausforderungen, mit denen die Schifffahrt im Jahre 2008 konfrontiert
wurde, konnte der Hafen von Mombasa seine Leistung bedeutend
verbessern.
Die Frachtabfertigung stieg um 2,8
Prozent von 15,96 Millionen Tonnen in 2007 auf 16,41 Millionen Tonnen in 2oo8,
hauptsächlich dank der Modernisierung der Ausrüstung.
Der Containerverkehr wuchs um 5,2
Prozent von 585,367 TEU (Twenty Foot Equivalent Units) in 2007 auf 615,733 TEU
in 2008.
Der Transitverkehr verzeichnete
eine markante Zunahme um 10,2 Prozent von 4,4 Millionen Tonnen in 2007 auf 4,87
Millionen Tonnen in 2008.
Die Transitländer haben auch
vermehrt Gebrauch gemacht vom Hafen in Mombasa.
Uganda führt weiterhin mit 75,9
Prozent des gesamten Transitmarkts; 3,7 Milionen Tonnen wurden in Mombasa
abgefertigt, verglichen mit 3,4 Millionen Tonnen in 2007, was einen Zuwachs um
8,9 Prozent darstellt.
Die D.R. Kongo war anzweiter
Stelle mit einem markanten Zuwachs von 18,4 Prozent, von 257.000 Tonnen in 2007
auf 304.400 Tonnen in 2008.
Die anderen Transitländer machten
ebenfalls vermehrten Gebrauch des Hafens von Mombasa.
Im Non-Container Sektor machten
sich jedoch negative Auswirkungen bemerkbar mit einem Rückgang um 0,2 Prozent
von 5,64 Millionen Tonnen in 2007 auf 5,63 Millionen Tonnen in 2008.
Frachtumla-dung hat auch um 1,6
Prozent abgenommen, hauptsächlich als Folge der Unruhen in Kenia nach den
umstrittenen Wahlen, was zu einer Verstopfung des Hafens führte, so dass das
Umlade-geschäft vorübergehend ein-gestellt werden musste.
Ein Zuwachs wurde
registriert bei Trockenladung und allgemeiner Fracht, haupt-sächlich aus dem
asiatischen Kontinent.
Mombasa wird nun von einer neuen
Schifffahrttslinie - Rais Shipping Services - besucht, so dass nun insgesamt 22
Schifffahrtslinien den Hafen benutzen.
Die neue Linie wird den Handel
zwischen Ostafrika und Asien fördern.
Ein zweiter Container Terminal ist
geplant, der nach Fertigstellung 1,2 Millionen TEU bewältigen soll.
Das Projekt wird gemeinsam
finanziert von der Japan Bank for International Cooperation und der Regierung
von Kenia.
Der Zufahrtskanal soll bis auf 15
Meter Tiefe weiter ausgebaggert werden, damit größere Schiffe den Hafen
anlaufen können.
Um die Sicherheit des Hafens zu
verbessern, wurde ein Kontrollturm gebaut, modernst ausgerüstet unter anderem
mit dem VTMS (Vessel Traffic Management System), GMDSS (Global Maritime distress
Signalling System) und mit Überwachungskameras für den gesamten Hafenbereich
und Umgebung.
Dieses Programm wird durchgeführt
unter dem ISS (Integrated Security System) und finanziert von der Weltbank.
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