WILDERER
TÖTEN WIEDER
ELEFANTEN IN TSAVO WEST.
Ein
Kilo Elfenbein wird auf dem internationalen
Markt für mehr als US Dollar 850 gehandelt
Coastweek --
WILDERER
auf der Suche nach Elfenbein haben in den
vergangenen drei Monaten 5 Elefanten im Südosten
von Kenia getötet, wie eine internationale
Umweltorganisation bekanntgab.
Das
Regionalbüro für Ostafrika des International
Fund for Animal Welfare (IFAW) berichtet, dass
Elefanten, deren Stoßzähne herausgehackt waren,
gefunden wurden in Galana, Kulalu und in Taita
Ranches, die zum Tsavo Ökosystem gehören.
Es
wurde gemeldet, dass Ranger des Kenya Wildlife
Service (KWS) zwei Wilderer und einen Mittelsmann
verhaftet haben in ihrem Versteck in Galana und
zwei AK-47 Gewehre und Munition konfiszierten.
Der
Mittelsmann hatte die Elefantenzähne bereits
weiter verkauft an illegale Elfenbein-händler.
Der
tote Elefant wurde in der Nähe gefunden.
Die
anderen Elefanten waren wahrscheinlich mit
vergifteten Pfeilen getötet worden.
"Seit
in Ländern im südlichen Afrika der einmalige
Verkauf von Elfenbein im vergangenen Jahr
bewilligt wurde, haben wir vermehrte
Wildereraktivitäten im Tsavogebiet festgestellt,"
sagt Jonathan Kirui, Tsavo Assistant Director.
"Unser
Sicherheitsteam ist nun in Alarmbereitschaft, um
die Wilderei nach Elefanten aufzuhalten."
"Wir
haben Informationen erhalten, dass ein Kilo
Elfenbein für nur US Dollar 37.50 von lokalen
Mittelsmännern an illegale Händler verkauft
wird, aber es ist eine Versuchung für die
einheimische Bevölkerung, die in früheren
Jahren sich nicht an dem illegalen
Elfenbeinhandel beteilgte."
Ein
Kilo Elfenbein wird auf dem internationalen Markt
für mehr als US Dollar 850 gehandelt.
James
Isiche, Direktor des IFAW Regionalbüros in
Ostafrika ist besorgt, dass sich die enorme
unkontrollierte Wilderei von Elefanten der 1970er
und 1980er Jahre wiederholen könnte.
"Es
könnte auch noch schlimmer werden in anderen
Ländern, wo Elefanten vor-kommen und in denen
die Gesetze noch weniger beachtet werden als in
Kenia."
"Wir
sind absolut der Ansicht, dass jeglicher
Elfenbeinhandel überall eine Gefahr für alle
Elefanten darstellt."
Kürzlich
hat die führende Biologin Dr. Cynthia Moss, die
Elefanten und ihre Gewohn-heiten erforscht, darauf
hingewiesen, dass ein Wilderer-syndikat besteh,
das die Jagd auf Elefanten im Amboseli
Nationalpark fördert.
Gemäß
einer ungenannten Quelle im KWS hat die
Elefanten-wilderei in Kenia von 2007 auf 2008 um
mehr als 60 Prozent zugenommen.
Tsavo
ist die Heimat von rund 11.700 Elefanten - die
größte Elefantenpopulation in Kenia.
Seit
2005 ist IFAW beteiligt an einem fünfjährigen
Kollabora-tionsprojekt mit dem KWS im Wert von US
Dollar 1,25 Millionen zur Verbesserung des
Managements, der Gesetze-seinhaltung, Anti-Wilderei,
Parkinfrastruktur, Konfliktlösung zwischen Mensch
und Tier, Forschung, Aufklärung der Gemeinden
über Umwelt- und Tierschutz in den Parks.
CITES
(UN Convention on International Trade in
Endan-gered Species) hat im Jahr 1989 ein
weltweites Verbot erlassen für den
Elfenbein-handel und Kenia hat das Wildlife
Conservation De-partment umge-wandelt in den
gegenwärtigen Kenya Wildlife Service, der viel
zur Re-duzierung der Wilderei beitragen konnte.
Aber
der Elefantenbestand von gegenwärtig
schätzungsweise 30.000 ist immer noch weniger als
ein Fünftel der 1973 geschätzen 157.000
Elefanten in Kenia.
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