Rekonstruktive
Operationen
für die Brandopfer
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Coastweek --
HILFE
FÜR DIE BRANDOPFER - [v.r.n.l.] Dr. M.F.
Sheikh
(Plastic Surgeon), Dr. Manar Swiri (Plastic
Surgeon),
Dr. James Kisia (Kenya Red Cross),
Ainaud Pierie (Spezialist
für Narkose und Brandfälle) Chateua Frianjais (Plastic
Surgeon)
vor dem Red Court Hotel, Nairobi.
.
Es
gab 29 Tote, an die hundert Verletzte und 20
Vermisste
in den Trümmern des ausgebrannten Gebäudes
Coastweek --
IN
KENIA wurde der Jahreswechsel ausgiebig gefeiert
und der Amtsantritt des Präsidenten der
Ve-reinigten Staaten Barack Obama, dessen Vater
aus Kenia stammt, führte zu einer Hochstimmug im
ganzen Lande.
Leider
folgte kurz darauf eine Katastrophe der anderen,
als in einem Nakumatt Supermarkt in Nairobi am
Nachmittag ein Feuer ausbrach und es vielen Leuten
nicht gelang, sich rechtzeitig in Sicherheit zu
bringen, bevor in einem Nebenraum gelagerte
Gaszylinder ex-plodierten.
Es
gab 29 Tote, an die hundert Verletzte und 20
Vermisste in den Trümmern des ausgebrannten
Gebäudes.
Und
am 31. Januar ereignete sich auf der Straße
zwischen Nairobi und Nakuru bei Sachang'wan ein
Verkehrsunfall, als ein Tankwagen von der Straße
abkam und umstürzte.
Viele
Leute aus den nahen Dörfern eilten zu der
Unfallstelle, um Benzin aus dem Tankwagen zu
entnehmen.
Kinder,
die in der Nähe mit Fußball und anderen Spielen
beschäftigt waren, wurden von dem Trubel
angelockt, als plötzlich der Tankwagen
explodierte.
130
Tote wurden gezählt und hunderte Verletzte, die
in die nahen Kliniken gebracht wurden.
Einige
Schwerverletzte wurden nach Nairobi in
Krankenhäuser geflogen, die bald überfüllt
waren. Das ganze Land war erschüttert von den
beiden Brandumfällen und die Regierung kündigte
eine Woche der Trauer an.
Es
gab Gedenkfeiern in vielen Kirchen.
Da
die meisten Opfer im Feuer zur Unkenntlichkeit
verbrannt waren und nicht identifiziert werden
konnten, wurden sie in einem Massengrab beerdigt.
Das
Kenya Red Cross führte die Koordination und
logistischen Maßnahmen durch für die Ärzte aus
Frankreich und Indien, die nach Kenia kamen, um
plastische Operationen vorzunehmen, vor allem an
Opfern des tragischen Unfalles in Sachang'wan in
der Rift Valley Provinz.
Zwei
Ärzte aus Frankfreich, Chateua Frianjais (Plastic
Surgeon) und Ainaud Pierie (Spezialist für
Narkose und Brandfälle) gingen nach Nakuru, wo
mindestens 50 Patienten behandelt werden sollten.
Unter
den Ärzten aus Indien befanden sich Dr. M.F.
Sheikh (Plastic Sur-geon), Dr. Manar Swiri
(Plastic Surgeoan) und Dr. Nitin Parmar (Chirurg),
alle von Ahmedabad.
Dr.
Sheikh blieb im Kenyatta National Hospital in
Nairobi, wo 25 Brandpatienten aufgenommen waren,
während seine Kollegen sich mit den
französischen Ärzten nach Nakuru begaben.
Zwei
weitere Ärzte aus Neu Delhi waren in Nakuru für
rekonstruktive Eingriffe.
Die
französischen und indischen Ärzte mussten zuerst
ab-klären, wie schwer die Brandwunden waren,
bevor sie die Art der Operation bestimmen konnten.
Dr.
Sheikh erklärte, dass die gesamte Operation für
einen Patienten, einschließlich Nachbehandlung,
zwischen US Dollar 40.000 und 50.000 kostet.
Die
Eingriffe in Kenia wurden zu subventionierten
Kosten durchgeführt.
Red
Cross Deputy Secretary General Dr. James Kisia
begleitete die Spezialisten bei ihrer Arbeit.
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